Die letzten Neuigkeiten, die nächsten Termine

Erst einmal herzlich willkommen auf meiner kleinen Autoren- und Künstlerseite.
Du findest hier Informationen zu aktuellen Projekten, zu geplanten Veranstaltungen und Szene-Treffen, sowie eine kleine Galerie mit Phantastik-Kunst. Und wann immer ich das Bedürfnis habe, etwas mitzuteilen, mache ich das auch hier an dieser Stelle.

Eindrücke vergangener Lesungen und Veranstaltungen gibt es im Tagebuch auf Seite 2.
 



Der Grüne Planet
Eine Anthologie


"Namhafte Autorinnen und Autoren aus der deutschsprachigen spekulativen Literaturszene haben sich Gedanken gemacht, wie eine mögliche Zukunft im Zeichen der Erderwärmung aussehen könnte."
Hans Jürgen Kugler hat das Buch gemeinsam mit René Moreau herausgegeben, das nun im Hirnkost Verlag in sehr bibliophiler Form erschienen ist: Als Hardcover mit Lesebändchen und zahlreichen Illustrationen von Uli Bendick. Ich bin mit der Geschichte "Das Ende der Party" darin vertreten. Wenn man so ein schönes Kleinod in den Händen hält, weiß man wieder, wofür man schreibt. Wie es der Zufall will, passt die Anthologie genau zum Thema des diesjährigen Elstercon in Leipzig, weshalb das Buch dort auch vorgestellt wird. Siehe weiter unten.

Eine Lesung ist geplant am So., 20. Sept. im Literaturhaus in Leipzig

Bestellen kann man das Buch hier:
Hirnkost Verlag





ELSTERCON 2020 "Fahrenheit 154"
18. - 20. Sept. im Literaturhaus Leipzig
 
 
Sofern Corona und die Regierung es zulassen, findet im Literaturhaus in Leipzig wieder das gediegene Treffen von Science-Fiction-Schaffenden und -Fans statt, mit vielen Ehrengästen auch aus Übersee. Ich werde natürlich da sein und aus dem oben vorgestellten Buch Der Grüne Planet lesen. Außerdem wird im Begleitbuch zur Veranstaltung eins meiner digitalen Kunstwerke abgedruckt werden, nämlich das Bild oben rechts. Sowohl meine Kurzgeschichte als auch das Bild passen perfekt zum diesjährige Motto des Cons: "Fahrenheit 154 - Erde im Fieber". Zum einen ist das Motto eine Anspielung an Ray Bradburys berühmte Dystopie "Fahrenheit 451" (Die Temperatur, bei der Papier anfängt zu brennen), zum anderen ist F 154 die Fiebertemperatur, die ein Mensch kaum überlebt.  


Literaturhaus Leipzig
Gerichtsweg 28
04203 Leipzig

www.fksfl.de


Ein Kauftipp:
Lonati-Kunstband


Im BLITZ-Verlag ist ein bemerkenswertes Kunstbuch über einen deutschen Illustrator erschienen, dessen Stil die Heftromanszene von den Fünfzigern bis Anfang der Neunziger mit prägte. Viele Originale sind wieder aufgetaucht und der BLITZ-Verlag hat sehr hochwertige Scans davon machen lassen. Lonati kann gewiss als ein Meister der dramatischen Cover-Illustration gelten, aber er blieb zeitlebens ein Mysterium, da er sehr zurückgezogen gelebt hat. Es brauchte hartnäckige Fans und viel Detektivarbeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Es hat dementsprechend sehr lange gedauert, dieses Buchprojekt zu realisieren.

Das Ergebnis mit 214 Seiten kann sich sehen lassen: Fast 140 großformatige Abbildungen, dazu unzählige kleine, ebenso Fotos und Originaldokumente. Es gibt aufregende Einblicke in die Heftromanszene und Erläuterungen zur Arbeitsweise eines Cover-Illustrators. Erinnerungen von Zeitzeugen bringen uns den Künstler auf eine lebendige Weise näher. Kernstück des Buches ist eine umfassende Analyse des Kunstprofessors Dr. José Kastler. Eins wird deutlich: Die Bilder, die dazu dienten, Leser zu verführen, können den Betrachter noch heute faszinieren.

Es war mir eine besondere Ehre und eine tolle Erfahrung, das Gestaltungskonzept des Buches entworfen und das Layout erstellt zu haben. Für das Magazin phantstisch! habe ich dazu eigens einen Artikel geschrieben, in dem die Hintergründe zur Entstehung des Buches beleuchtet werden. Klaus Bollhöfener, der Herausgeber, ist selbst ein Fan Lonatis und hat es sich nicht nehmen lassen, auf dem Cover ein Gemälde des Künstlers zu präsentieren.

Bestellen kann man das Buch hier:
www.Blitz-Verlag.de






Ein Wort zum Sonntag

Es ist durchaus die vornehmste Aufgabe der Literatur, einen Menschen in andere Welten zu entführen. Das sage ich ganz bewusst und provokativ, weiß ich doch, dass es gerade die Eskapaden sind, die manchen als suspekt erscheinen. Ich treibe mich hin und wieder sehr gerne in der Anderswelt herum. Aber taugen Stempel wie unreife Flucht oder scheinbar harter Realismus für sich genommen überhaupt als Maßstab, wenn es um das Geschichtenerzählen geht? Maßstab ist allein die Raffinesse, mit der eine Geschichte erzählt wird. Sonst nichts. Sie soll mich gefangen nehmen, verzaubern, überraschen, weit fortbringen und vor allem: wenn ich wieder zurück bin, soll ich noch lange an sie denken müssen. Das kann ein rauschhaftes Stück Phantasie genauso leisten wie ein verstörendes Stück Realismus. Eine Dichtung, die so ist wie das Leben, gibt es ohnehin nicht. Wertlos sind allein solche Bücher, die man schnell wieder vergisst, die einen nicht ein Leben lang begleiten. Das ist es, was ich als Leser und als Autor suche: Geschichten, die kurzweilig sind, so lange man sie liest, aber ihre Wirkung erst dann richtig entfalten, wenn man den Buchdeckel längst zugeschlagen hat. So manches Buch, das als recht banales Abenteur daherkam, hat sich nachträglich aus bestimmten Gründen in mein Gehirn eingebrannt. Aber das weiß man immer erst hinterher ...





Noch ein Wort zum Dienstag:

Wer Phantasie mit F schreibt, der hat keine!

:-)