Die letzten Neuigkeiten, die nächsten Termine

Erst einmal herzlich willkommen auf meiner kleinen Autoren- und Künstlerseite.
Du findest hier Informationen zu aktuellen Projekten, zu geplanten Veranstaltungen und Szene-Treffen, sowie eine kleine Galerie mit Phantastik-Kunst. Und wann immer ich das Bedürfnis habe, etwas mitzuteilen, mache ich das auch hier an dieser Stelle.

Eindrücke vergangener Lesungen und Veranstaltungen gibt es im Tagebuch auf Seite 2.
 





Das neue EXODUS
ist gerade an die Abonnenten verschickt worden.


Wieder einmal randvoll mit tollen Science-Fiction-Geschichten und unglaublichen Bildern. Und wie fast bei jeder neuen Ausgabe können wir auch diesmal wieder mit Zufriedenheit feststellen, dass direkt am ersten Tag mehr Hefte verschickt wurden als jemals zuvor. Der Aufwärtstrend hält an, die Szene mag und schätzt uns.


Ein Kauftipp:
Lonati-Kunstband


Im BLITZ-Verlag ist gerade ein bemerkenswertes Kunstbuch über einen deutschen Illustrator erschienen, dessen Stil die Heftromanszene von den Fünfzigern bis Anfang der Neunziger mit prägte. Viele Originale sind wieder aufgetaucht und der BLITZ-Verlag hat sehr hochwertige Scans davon machen lassen. Lonati kann gewiss als ein Meister der dramatischen Cover-Illustration gelten, aber er blieb zeitlebens ein Mysterium, da er sehr zurückgezogen gelebt hat. Es brauchte hartnäckige Fans und viel Detektivarbeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Es hat dementsprechend sehr lange gebraucht, dieses Buchprojekt zu realisieren.

Das Ergebnis mit 214 Seiten kann sich sehen lassen: Fast 140 großformatige Abbildungen, dazu unzählige kleine, ebenso Fotos und Originaldokumente. Es gibt aufregende Einblicke in die Heftromanszene und Erläuterungen zur Arbeitsweise eines Cover-Illustrators. Erinnerungen von Zeitzeugen bringen uns den Künstler auf eine lebendige Weise näher. Kernstück des Buches ist eine umfassende Analyse des Kunstprofessors Dr. José Kastler. Eins wird deutlich: Die Bilder, die dazu dienten, Leser zu verführen, können den Betrachter noch heute faszinieren.

Es war mir eine besondere Ehre und eine tolle Erfahrung, das Gestaltungskonzept des Buches entworfen und das Layout gemacht zu haben. Für das Magazin phantstisch! habe ich dazu eigens einen Artikel geschrieben, in dem die Hintergründe zur Entstehung des Buches beleuchtet werden. Klaus Bollhöfener, der Herausgeber, ist selbst ein Fan Lonatis und hat es sich nicht nehmen lassen, auf dem Cover ein Gemälde des Künstlers zu präsentieren.






Ein Wort zum Sonntag

Es ist durchaus die vornehmste Aufgabe der Literatur, einen Menschen in andere Welten zu entführen. Das sage ich ganz bewusst und provokativ, weiß ich doch, dass es gerade die Eskapaden sind, die manchen als suspekt erscheinen. Ich treibe mich hin und wieder sehr gerne in der Anderswelt herum. Aber taugen Stempel wie unreife Flucht oder scheinbar harter Realismus für sich genommen überhaupt als Maßstab, wenn es um das Geschichtenerzählen geht? Maßstab ist allein die Raffinesse, mit der eine Geschichte erzählt wird. Sonst nichts. Sie soll mich gefangen nehmen, verzaubern, überraschen, weit fortbringen und vor allem: wenn ich wieder zurück bin, soll ich noch lange an sie denken müssen. Das kann ein rauschhaftes Stück Phantasie genauso leisten wie ein verstörendes Stück Realismus. Eine Dichtung, die so ist wie das Leben, gibt es ohnehin nicht. Wertlos sind allein solche Bücher, die man schnell wieder vergisst, die einen nicht ein Leben lang begleiten. Das ist es, was ich als Leser und als Autor suche: Geschichten, die kurzweilig sind, so lange man sie liest, aber ihre Wirkung erst dann richtig entfalten, wenn man den Buchdeckel längst zugeschlagen hat. So manches Buch, das als recht banales Abenteur daherkam, hat sich nachträglich aus bestimmten Gründen in mein Gehirn eingebrannt. Aber das weiß man immer erst hinterher ...





Noch ein Wort zum Dienstag:

Wer Phantasie mit F schreibt, der hat keine!

:-)