Die letzten Neuigkeiten, die nächsten Termine

Erst einmal herzlich willkommen auf meiner kleinen Autoren- und Künstlerseite.
Du findest hier Informationen zu aktuellen Projekten, zu geplanten Veranstaltungen und Szene-Treffen, sowie eine kleine Galerie mit Phantastik-Kunst. Und wann immer ich das Bedürfnis habe, etwas mitzuteilen, mache ich das auch hier an dieser Stelle.

Eindrücke vergangener Lesungen und Veranstaltungen gibt es im Tagebuch auf Seite 2.
 






Fast noch druckfrisch:
Meine jüngsten Kurzgeschichten:

Vom König und dem großen Zauberer
Thomas LeBlanc, Hüter der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, gibt regelmäßig ein Heftchen mit Kürzestgeschichten, literarischen Miniaturen heraus. Das gestellte Thema ist meist ziemlich verrückt. Ich habe den "Kartoffelfehler" als Märchen interpretiert. Es geht um die Nahrungsmittelindustrie, die Genmainpulation und allgemein die Macht der Konzerne über die Politik.

Wie man Liebe sichtbar macht
In der Ausgabe 38 des Science Fiction Magazins Exodus gibt es von mir eine Kurzgeschichte, in der ein Student mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz dem Phänomen der Liebe auf den Grund gehen will. Nicht ganz ernst gemeint, aber etwas zum Nachdenken anregen will ich natürlich immer.

Ein hoch aktuelles Projekt:
Lonati-Kunstband


Ich bin ja nicht nur Schriftsteller, sondern zunächst einmal Grafiker. Für den Blitz Verlag habe ich den Job übernommen, ein Kunstbuch über den Illustrator und Grafiker Lonati zu layouten, der von den 50ern bis in die 90er mit seinen Cover-Bildern unzählige Menschen zum Kauf spannender Heftromane verführt hat. Für mich ein sehr aufregendes Projekt über einen faszinierenden Künstler. Und schnell wurde mir klar, dass es auch eine Herausforderung ist, weil es wirklich viele Fragestellungen gibt, die gute Antworten brauchen. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein. Der Anfang ist schon mal vielversprechend.




Die Ra-Trilogie liegt nun komplett vor.



Raumschiff Promet ist eine Serie, die inzwischen auf eine sehr lange Tradition zurückblicken kann. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit einem eigenen Abenteuer daran mitzuwirken. Ich schicke Shalyn Shan und ihre Crew in einen rasanten Wettlauf durch die Galaxis. Doch zunächst einmal geschehen eine Reihe mysteriöser Dinge, die die Welt auf den Kopf stellen und den Weltrat zwingen, das Militär in Alarmzustand zu versetzen.
Fremde Schiffe nähern sich der Erde, und gleichzeitig kommt es innerhalb der Mondumlaufbahn zu Raumzeit-Verzerrungen, die eine Fähre regelrecht zerreißen. In der Sahara machen sich Mitglieder eines alten Geheimbundes auf den Weg. Sie erwarten das Auge des Ra, einen neuen Stern, der am Himmel der Erde erstrahlen wird. Aus der Mitte der Raumverzerrung taucht tatsächlich ein riesiges Objekt auf. Sind die fremden Schiffe deshalb gekommen?
Eigentlich als eigenständige Trilogie geplant, erscheint die Geschichte nun in sechs halben Romanen. Parallel zu meinem Abenteuer erzählt Andreas Zwengel einen schon länger laufenden Handlungsstrang weiter, in dem ein verbissener Kampf um das bedeutende World Market Imperium geführt wird. Während mein Abenteuer in sich abgeschlossen ist und auch gelesen werden kann, wenn man zum ersten Mal ein Raumschiff-Promet-Buch in den Händen hält, baut die zweite Handlung auf vorangegangene Episoden auf. Man findet aber schnell hinein und landet in der Welt der Mächtigen, voller Superlative aber auch voller Intrigen.

Erschienen natürlich wieder im Blitz Verlag

Auf dem BuCon in Dreieich habe ich gemeinsam mit Andreas Zwengel aus der Serie gelesen. Einen Mitschnitt aus der Lesung findet man hier: Zum Mitschnitt

Außerdem ist im Blog des Blitz-Verlags ein Interview mit drei Promet-Autoren abgedruckt: Zum Blog


Ein Wort zum Sonntag

Es ist durchaus die vornehmste Aufgabe der Literatur, einen Menschen in andere Welten zu entführen. Das sage ich ganz bewusst und provokativ, weiß ich doch, dass es gerade die Eskapaden sind, die manchen als suspekt erscheinen. Ich treibe mich hin und wieder sehr gerne in der Anderswelt herum. Aber taugen Stempel wie unreife Flucht oder scheinbar harter Realismus für sich genommen überhaupt als Maßstab, wenn es um das Geschichtenerzählen geht? Maßstab ist allein die Raffinesse, mit der eine Geschichte erzählt wird. Sonst nichts. Sie soll mich gefangen nehmen, verzaubern, überraschen, weit fortbringen und vor allem: wenn ich wieder zurück bin, soll ich noch lange an sie denken müssen. Das kann ein rauschhaftes Stück Phantasie genauso leisten wie ein verstörendes Stück Realismus. Eine Dichtung, die so ist wie das Leben, gibt es ohnehin nicht. Wertlos sind allein solche Bücher, die man schnell wieder vergisst, die einen nicht ein Leben lang begleiten. Das ist es, was ich als Leser und als Autor suche: Geschichten, die kurzweilig sind, so lange man sie liest, aber ihre Wirkung erst dann richtig entfalten, wenn man den Buchdeckel längst zugeschlagen hat. So manches Buch, das als recht banales Abenteur daherkam, hat sich nachträglich aus bestimmten Gründen in mein Gehirn eingebrannt. Aber das weiß man immer erst hinterher ...





Noch ein Wort zum Dienstag:

Wer Phantasie mit F schreibt, der hat keine!

:-)